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Deutschland erteilt immer mehr Baugenehmigungen.

In Deutschland sind neue Baugenehmigungszahlen aufgetaucht: Trotz der COVID-19-Krise wurden etliche Neubauprojekte genehmigt. Sie werden jedoch nicht schnell realisierbar sein.

29. MÄRZ 2021

Die Pandemie hat im vergangenen Jahr nicht zu einer Kürzung der Wohnungsbaugenehmigungen geführt. Laut Statistischem Bundesamt stieg diese Zahl im Vergleich zu 2019 um 2,2 Prozent auf 368.400 Personen. Dies umfasst sowohl Genehmigungen für den Bau neuer Gebäude als auch für Bauarbeiten an bestehenden Gebäuden.

Wiesbadener Statistiker erklärten, dass in diesem Jahrtausend, seit 2016, die Zahl der Genehmigungen für den Wohnungsneubau jedes Jahr zugenommen hat. Auch der starke Rückgang im Dezember des vergangenen Jahres (minus 11 Prozent) konnte den Aufwärtstrend für das Gesamtjahr nicht stoppen.

Im vergangenen Jahr wurden laut Statistik rund 320,2 Tausend Wohnungen im Neubau genehmigt - 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Stark nachgefragt waren Zweifamilienhäuser, bei denen die Zahl der Genehmigungen stark zunahm (plus 20,5 Prozent). Genehmigungen für den Bau von Privathäusern stiegen um 2,4 Prozent, Mehrfamilienhäuser - um 0,4 Prozent.

Baugenehmigungen sind in vielen Städten ein wichtiger Indikator für den Bau im Kampf gegen die Wohnungsnot. Einige Projekte wurden jedoch trotz Genehmigung noch nicht gebaut, beispielsweise weil Bauunternehmen aufgrund des Booms auf dem Immobilienmarkt mit Aufträgen überlastet sind. So übersteigt heute die Zahl der Baugenehmigungen die Zahl der fertiggestellten Gebäude bei weitem.

Quelle: DER SPIEGEL

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