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Immobilien in Deutschland steigen trotz Konjunkturabschwung.

Immobilien in Deutschland steigen trotz Konjunkturabschwung.

Deutsche Experten prognostizieren eine Verlangsamung der Immobilienpreise, aber nicht stoppen. Die Prognose für 2021 – plus mindestens 4 Prozent.

  • 11. JANUAR 2021

Steigende Immobilienpreise in Deutschland werden trotz der Pandemie und des wirtschaftlichen Abschwungs des Landes anhalten, zitierten die Experten der deutschen Agentur dpa am Samstag, 2. Januar, Prognosen. „Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist überraschend stabil“, sagt Immobilienexperte Stefan Mitropoulos von der Landesbank Hessen-Thüringen.

Erwartet wird laut ihm kein Rückgang, sondern nur eine leichte Verlangsamung des Wachstums: Wohnungen und Häuser werden 2021 statt um 5-6 Prozent um etwa 4 Prozent verteuert.

Faktoren in den Immobilienpreisen in Deutschland werden sich auch 2021 fortsetzen

Bisher wurde erwartet, dass die weltweite Abschwächung der Konjunktur, steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Einkommen den langjährigen Boom am deutschen Immobilienmarkt beenden würden. Im dritten Quartal 2020 stiegen die Immobilien in Deutschland laut Statistischem Bundesamt jedoch um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Experten des Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GEWOS (Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung) weisen darauf hin, dass die Faktoren, die steigende Preise beeinflussen, bleiben: Demografie, die eine hohe Nachfrage nach Wohnraum unterstützt, Mangel an Bauland und niedrige niedrige Zinssätze und der Mangel an alternativen Anlagemöglichkeiten angesichts der Instabilität auf anderen Märkten.

Quelle: Deutsche Welle

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