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BIS 2030 WERDEN WOHNUNGEN UND HÄUSER DEUTLICH TEUERER.

Die Krise der Krone hat sich auf den Wohnungsmarkt kaum ausgewirkt: In den nächsten zehn Jahren wird der Wert von Immobilien vielerorts steigen. Das Münchner Umland hat die Nase vorn – im Osten wird es günstiger.

  • 28. SEPTEMBER 2020

Laut einer Analyse des Hamburger Instituts für Weltwirtschaft (HWWI) werden die Immobilienpreise in den kommenden Jahren vielerorts weiter steigen. „In mehr als der Hälfte der 401 deutschen Kreise und kreisfreien Städte können Hauseigentümer mindestens bis 2030 mit realen Wertsteigerungen ihrer Immobilien rechnen“, heißt es in einer Mitteilung der Postbank, die die Studie in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse der Studie wurden von der Welt am Sonntag veröffentlicht.

Am stärksten steigen die Preise in den bayerischen Landkreisen München, darunter Ebersberg, Landsberg am Lech, Erding, Dachau und Starnberg. Auch in München selbst steigen die Preise jährlich um 1,7 Prozent, während in vielen ländlichen Gebieten im Osten die Preise stagnieren oder sogar sinken.

Während die Städte wachsen, bleibt die Nachfrage hoch

„Außerhalb Bayerns weist die Region Cloppenburg hohe jährliche Wachstumsraten plus zwei Prozent auf“, heißt es in der Analyse. Auch in den Großstädten Heilbronn, Potsdam, Leipzig, Freiburg im Breisgau, Münster, Dresden, Ingolstadt und Mainz ist mit jährlichen Preissteigerungen von mehr als einem Prozent zu rechnen.

Großstädte und Metropolen werden weiter wachsen, die Nachfrage nach Wohnraum bleibt also hoch. Die durchschnittliche jährliche Preissteigerung in Düsseldorf wird mit 1,2 Prozent und in Köln mit 1,1 Prozent erwartet. Für Berlin und Hamburg wird ein Wachstum von etwa einem Prozent erwartet, für Frankfurt nur 0,8 Prozent.

Quelle: DER SPIEGEL

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